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Herat 5.XI.1928

Herat ist eine Provinz im westlichen Afghanistan im Tal des Hari Rud. Die Provinz grenzt im Westen an den Iran und im Norden an Turkmenistan, ihre Hauptstadt ist die namensgebende Stadt Herat.



Pramme stellt fünf Minarette in der Nähe einer Moschee dar. Augenfällig sind die reichen Verzierungen, bestehend aus farbig glasierten Ziegeln. Die Bauwerke sind in der Wüste errichtet.



Ein Mann steht mit seinem Kamel im Wüstensand. Das Bild ist unten rechts datiert mit: "Herat,5.XI.1928" und signiert.



Wilhelm Pramme wurde 1898 in Halberstadt geboren und verstarb 1965 in Wernigerode. Wilhelm Pramme war der Sohn eines Zigarrenmachers. Er absolvierte eine Lehre als Lithograph. Gemeinsam mit seinem engen Freund Walter Gemm (1898 - 1973), einem Maler aus Halberstadt, startete er den Versuch einer Weltreise, die aber abgebrochen wurde. Kurze Zeit später begab er sich allein erneut auf Weltreise, die ihn durch folgende Länder führte: Österreich, Ungarn, Italien, Griechenland, Ägypten, Ceylon, Indien, Afghanistan, Sowjetunion, Polen. Um sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen, malte er auf der gesamten Reise. Dabei lernte er mit Licht und Farbe umzugehen.



Im Jahr 1930 wurde Wernigerode Wahlheimat. Er heiratete Elli Schmidt. Eine gemeinsame Reise mit seiner Frau führte ihn 1931 nach Paris und England. Im Jahr 1938 wanderte er über Österreich, Rumänien, Bulgarien nach Istanbul. Die Heirat mit Mimi Bruns, seiner zweiten Frau, fand im Jahr 1951 statt.



Das Heimatmuseum Wernigerode (heute Harzmuseum) erhielt testamentarisch von Pramme die Hälfte seines Nachlasses. (Harzmuseum Wernigerode)

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