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EIn Erbar Rath der Stadt Nürmberg stellt inn keinen zweifel, es sey meniglich kunth unnd unverborgen, was sich ietzt abermal für ein gefehrliche unnd schedliche seuch, sonder zweifel auß zorniger verhengnuß Gottes des Allmechtigen, umb unser vilfeltigen sünden, unnd unbußfertigen lebens willen, an vilen orten auffm Land, unter dem armen Viech ereugnet, davon dasselbig Viech grosses und kleines, matt und krafftloß wirdet, unversehens dahin fellt, abstehet und stirbet. Dabey dann einem Erbarn Rath fürkommt daß die Unterthanen auffm Land, welchen dergleichen unrath begegnet, dasselbig jr umbgefallen und abgestanden Vieh, es sey zu hauß oder fled, von demselben ort nur schlecht in den nechsten Wald, oder an die strasse un hecken schlaiffen, und zu meniglichs abscheuhen und beschwerung, unter offnem Himel unverscharrt und unvergraben ligen lassen .. Decretum in Consilio 10. Julii 1590

Rat; Stadt; Nürnberg; Zweifel; Bekanntheit; Seuche; Verhängnis; Zorn; Gott; Allmächtiger; Sünde; Bussfertigkeit; Leben; Ort; Land; Vieh; Mattheit; Kraftlosigkeit; Tod; Untertan; Unrat; Haus; Feld; Wald; Strasse; Hecke; Abscheu; Beschwerung; Belastung; Himmel; Begräbnis; Grab; Unvergraben

EIn Erbar Rath der Stadt Nürmberg stellt inn keinen zweifel, es sey meniglich kunth unnd unverborgen, was sich ietzt abermal für ein gefehrliche unnd schedliche seuch

Ausstellungsdatum: [Nürnberg], 1590, 10. Juli


Druckort und Erscheinungsjahr ermittelt aus Inhalt und Ausstellungsdatum


Verordnung; Maßnahmen gegen Tierseuche


Reproduction.; s.l.


Besitzer: München, Bayerische Staatsbibliothek -- Einbl. V,36 v-17