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Friderich, Von Gottes Gnaden, König von Württemberg, Souverainer Herzog in Schwaben und von Teck ... Unsern Gruß zuvor, Liebe Getreue! Wir haben für nöthig erachtet, in Absicht auf die unterm 26. September dieses Jahrs erlassene allerhöchste Verordnung, daß kein Geld ohne Concessions-Scheine ausser Land versandt werden soll, folgende nähere Bestimmungen festzusezen: I.) In Fällen, wo die zu versendende Summe 50 Fl. und darunter betrift, kann diese Versendung ohne Nachsuchung von Concessions-Scheinen, mithin ohne weiters, wie vorhin, Statt finden. 2.) Bei höheren Summen aber wollen Wir zu Beschleunigung der Einholung von Concessions-Scheinen für entfernte Orte, wo die Nachsuchung bei Unserem Königlichen Ober-Finanz-Departement zu viel Zeit erfordern würde, Unsere Kreis-Hauptleute autorisirt haben, diese Concession bis auf die Summe von 2,000 fl. zu ertheilen; an Orten hingegen, wo keine Kreis-Hauptleute und doch Post-Aemter befindlich sind, sollen unsere Ober- und Stabs-Amtleute ermächtigt seyn, gleiche Concessions-Scheine zu verwilligen. 3.) Nur alsdann, wenn eine Summe, als 2,000 fl. ausser Landes verschikt werden will ..

Souveräner nötig festzusetzen betrifft autorisiert Konzession autorisiert sein verschickt

Besitzer: München, Bayerische Staatsbibliothek -- 4 J.publ.g. 1278 l-12#Beibd.204