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Friederich der Zweite, Von Gottes Gnaden Herzog zu Wirtemberg und Teck ... Unsern Gruß zuvor, Lieber Getreuer! Wir sehen Uns bei den gegenwärtigen Zeitumständen veranlaßt, folgende Verordnung an euch ergehen zu lassen. Wenn von fremden militairischen oder Civil-Stellen Proklamationen, von welcher Art sie seyn mögen, angeschlagen, oder sonst öffentlich bekannt gemacht werden wollen, oder wenn an euch von solchen Stellen das Ansinnen gemacht werden sollte, dergleichen Proklamationen anzuschlagen, oder auf andere Weise öffentlich bekannt zu machen; so habt ihr ohne vorgängige unterthänigste Anzeige bei den euch vorgesetzten Behörden, und ohne erhaltene höchste Erlaubniß dergleichen Vorkehrungen durchaus nicht zuzugeben; im Fall nicht abzuwendende Gewalt gebraucht würde .. Stuttgart, den 28. Merz 1799

Württemberg militärischen sein untertänigste Erlaubnis

Besitzer: München, Bayerische Staatsbibliothek -- 4 J.publ.g. 1278 l-11#Beibd.147