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Friderich, Von Gottes Gnaden, König von Württemberg, souverainer Herzog in Schwaben und von Teck ... Unsern Gruß zuvor, Lieber Getreuer! Wir finden Uns bewogen, einen authentische Erklärung der in Unserer Wechsel-Gerichts-Ordnung Cap. IV. § 34., 35., 36 und Cap. V. § 7. befindlichen Stellen dahin zu ertheilen, und allergnädigst zu verordnen, daß der Wechsel-Protest in keinem Falle, weder bey eigenen - noch bey traffirten Wechel-Briefen, die gesezliche Wechsel-Verjährung unterbreche, daß der Protest bey eigenen Wechseln nur alsdann anwendbar - und von Wirkung sey, wenn solche förmlich indossirt worden, und der Wechsel-Innhaber den Regreß nach Wechsel-Recht gegen den Indossanten zu erhalten behehre: daß aber die gesezliche Verjährung der Wechselkraft bey beyderley Gattungen von Wechsel-Briefen, der Wechsel-Schuldner sey abwesend oder nicht, dadurch unterbrochen werden könne, wenn der Wechsel-Innhaber vor Verfluß der Verjährungs-Zeit ... :[Stuttgart, ... den 28. August 1806]

München, Bayerische Staatsbibliothek -- 4 J.publ.g. 1278 l-12#Beibd.195