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Von Gottes Genaden Wir Maximilian Pfaltzgrave bey Rheyn Hertzog in Obern und Nidern Bayrn [et]c. Entbieten allen und jeden unsern Landthoffmaistern HofrathsPräsidenten Vitzthumbe[n] Hauptleuthen Rentmaistern Pflegern Richtern Burgermaistern und in gemain allen unsern Officiern Dienst: unnd Amptleuten Underthanen Gemainden und angehörigen unsern Grueß und Gnad zuvor Und geben euch allen und einem jeden insonderheit zuvernemmen daß und obwoln laut vast aller orten eingelangter berichten unserer trewgemainten sorgfeltigen bevelchung gemeß die von dem so lang gelegnem Schnee verderbte Winterfelder wo nit mit Sommerwaitz und Korn doch wenigstens Fesen Gersten und Habern und andern dergleichen Sommergetraidt wider angepauen also vil der mainung seyn möchten es were mit selbigem der sachen genueg beschehen: So haben wir doch bey uns erwogen daß eben ein so grosse notturfft von nun an dahin zugedencken wie man auff den Herbst mit Wintersaamen von Waitzen Fesen und Korn auffkommen und wider anpauen möge ... :Geben under unserm hiefuergetrucktem Secrete, in unser Statt München, den 7. Julij, Anno 1614.

München, Bayerische Staatsbibliothek -- Kloeckeliana 26#Beibd.11