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Von Gottes Gnaden Wir Maximilian Joseph, In Ober- und Niederbajern, auch der obern Pfalz Herzog, Pfalzgraf bey Rhein, des H. R. R. Erztruchseß und Churfürst, Landgraf zu Leuchtenberg. Entbiethen männiglich Unsern Gruß und Gnade bevor. Wir seynd entschlossen, alle Vaganten und Müßiggänger überhaupt, sonderbar aber die Dienst- und Herrnlose Pursch, herumgehende Schreiber, Studenten, und Jäger, item sowohl inn- als ausländische Handwerks-Pursch, welche sich ohne Legitimation oder mit mehr als ein halbes Jahr alten Kundschaften, oder etwann gar auf dem Bettel betretten lassen, wie auch die gegen ihre Brodherrn aufbochend oder vor der Zeit aus dem Dienst trettende Ehehalten, und nicht minder auch andere liederlich, ungehorsam- und incorrigible Leute unter das Militare zu stossen, und auf 3. oder 6. und noch mehr Jahre obligat zu machen. :Gegeben in Unserer Residenzstadt München, den 6. Aug. 1769. Ex Commissione Serenissimi Dni Dni Ducis, & Electoris speciali. Anton Herrnbeck, Churfürstl. Hofraths-Sekretär

München, Bayerische Staatsbibliothek -- Kloeckeliana 122#Beibd.10