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Von Gottes Gnaden Wir Maximilian Joseph, in Ober- und Niedern-Bayrn, auch in Obern-Pfaltz Herzog, Pfaltz-Graf bey Rhein, des Heil. Röm. Reichs Ertz-Truchseß, und Churfürst, Land-Graf zu Leuchtenberg [et]c. [et]c. ENtbieten männiglich Unsern Gruß und Gnad zuvor. Demnach es mit Ausübing des verbothenen Wildbretschützen-Hand-Wercks bereits so weit komt, daß sich gantze Banden von dergleichen meistenteils vermumt- und unkennbaren Bößwichten zusamm thun, und fast kein Jäger oder Forst-Bedienter, ohne Leib- und Lebens-Gefahr sich mehr vor ihnen sehen lassen, geschweigens denenselben in ihren höchst straffbaren Unternehmungen Einhalt bezeigen darff, so thun wir hiermit nicht nur dasjenige, was schon in Unserem Codice Criminali part. I. cap. 10. der Wildschützen halber enthalten ist, nochmahlen widerhollen und erneueren, mithin all unserer nachgesetzte Dicasteria, Obrigkeiten und Beamten, zu genauer Beobacht- und Vollziehung deren hierin gesetzter Straffen ernstlich anmahnen, sondern damit man die Delinquenten desto eher auskundschafften, und zur gebührenden Straff bringen möge ... :Gegeben in Unserer Residentz-Stadt München den 12. Julii 1752. Ex Commissione Seren. Dni. Ducis Electoris speciali. Frantz Michel von Solatii, Churfürstl. Geheimer Secretarius.

München, Bayerische Staatsbibliothek -- Kloeckeliana 116#Beibd.23