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Aus der österreichischen Zeitschrift für Berg- und Hüttenwesen, 1870, Nr. 16.

Die Darstellung des Gußstahles durch Frischen von Roheisen mittelst Erhitzung durch intermoleculare Verbrennung; von S. Jordan, Ingenieur und Professor der Metallurgie an der École centrale.

Mitgetheilt Wenn der folgende Aufsatz auch manches Bekannte enthält, und in vielen Punkten auf die französischen Verhältnisse besonders Rücksicht nimmt, so bringt derselbe doch manche Thatsachen bezüglich der neueren Hüttenprocesse in einer Weise zusammengestellt und begründet, wie dieß bis jetzt in der Literatur noch nicht geschah. Vielen Fachgenossen wird es gewiß erwünscht erscheinen, Thatsachen, welche als bekannt und richtig angesehen wurden, aufgeklärt und nachgewiesen, Größen, welche beiläufig beurtheilt wurden, in Zahlen ausgedrückt zu finden. Da eine derartige Arbeit dadurch so schwierig wird, daß es noch in vieler Beziehung an einer entsprechenden Grundlage, an genügenden Versuchen und Bestimmungen fehlt, so kann dieselbe noch keinen Anspruch auf Vollkommenheit machen, muß aber auf jeden Fall als ein sehr werthvoller Beitrag zur Kenntniß der neueren Eisenhüttenprocesse angesehen werden, weßhalb ich dieselbe unverkürzt wiedergeben will. Kupelwieser. aus den Memoiren der Société des Ingénieurs civils von Franz Kupelwieser, Professor an der k. k. Bergakademie in Leoben.

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