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Meßstellenschema

Auf der Oberfläche einer das Getriebe einhüllenden hypothetischen Kugel oder Halbkugel wird das Geräusch an mehreren Meßpunkten erfaßt. Um die Störgeräusche von An- und Abtrieb möglichst gering zu halten, wird der kürzeste Abstand der Kugeloberfläche zum Gehäuse auf rd. 0,3 bis 0,5 m festgelegt; durch die Kugelkonstruktion ist anderseits auch gewährleistet, daß die Meßpunkte von größeren ebenen Flächen einen möglichst großen Abstand einhalten, der in diesen Fällen - vom Akustischen her betrachtet - unbedingt anzustreben ist. Die an den Punkten gemessenen Werte des Schalldruckpegels — summarisch • und in Oktavbändern — werden gemittelt. Es sind Werte, die das Geräusch im Mittel aller Meßpunkte beschreiben. Um zu Werten zu gelangen, die das Getriebe als Schallquelle beschreiben, werden sie unter Berücksichtigung des Kugelradius — akustisch maßgebend ist diese Entfernung und nicht die vom Gehäuse — und bestimmter akustischer Daten des Raumes umgerechnet. Diese Umrechnung erfolgt graphisch, und man erhält so Kennwerte, die die Schallquelle umschreiben, also Schalleistung oder Pegel unter normierten Bezugs- bedingungen, z. B. 3 oder 4 m, freies Feld.