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Fotografien und Dokumente des Fliegers und Flugausbilders Paul Teufel

photos - Paul Teufel

Fotografien, Militärpass und Flugbuch von Unteroffizier Paul Teufel (*1.12.1891-1977): Paul Teufel wurde 1913 eingezogen (Inf. Regt. 126). Er kämpfte u. a. in Frankreich und Belgien bis er durch einen Kopfschuss schwer verwundet wurde und ins Lazarett kam. Noch im Lazarett meldete Paul Teufel sich zur Fliegertruppe an und ging 1917 zur Ausbildung an die Fliegerschule Schneidemühl (Pommern); - Am 18. Februar 1918 stiegen Paul Teufel und sein Beobachtungsoffizier mit ihrem Rumpler Doppeldecker in der Gegend des Artillerieflughafens Ost in Russland auf. In etwa 2500 m Höhe kam es zu einem Motordefekt und das Flugzeug geriet in Brand. In rasendem Sturzflug ließ Paul Teufel die Maschine erst auf 200 m herunter und landete dann den Doppeldecker in einer Waldschneise in tiefem Schnee. Nur mit Hilfe seines Beobachtungsoffiziers, Leutnant Neumärker, konnte sich Paul Teufel, der in seinem Sitz eingeklemmt war, schwer verletzt aus den brennenden Trümmern befreien. Nach seinem Lazarettaufenthalt kam Teufel in die Ersatzabteilung nach Böblingen, wo er bis zum Kriegsende als Ausbilder für die "Beobachter" arbeitete. Nach dem Krieg arbeitete Paul Teufel in der Landwirtschaft und als Taxifahrer. Paul Teufel hatte 3 Kinder (darunter Emil Teufel) und starb 1977 in Eutingen/Horb. Die Fotografien zeigen u. a. Paul Teufel 1917 in Fliegermontur, den dramatischen Absturz in Russland sowie 2 Abbildungen von abgestürzten Flugzeugen von Flugschülern (Böblingen); - Die hier gezeigten Dokumente wurden der Bibliothek für Zeitgeschichte in der Württ. Landesbibliothek Stuttgart geschenkt.

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