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vase

Schlanke Form mit engem Hals, reliefiertem Akanthusblattdekor und rundplastischem Drachen, der sich um den Hals windet. Die Reliefornamente mit Eisenrot konturiert, der freie Grund mit „indianischen“ Blütenzweigen bemalt, der Drache in Eisenrot, Grün, Hellblau, Gelb und Braun. (Neuwirth, Waltraud) Dies Vase mit applizierten Akanthusblättern und plastischen Drachen könnte das Mittelstück einer ursprünglich fünfteiligen Garnitur von Vasen verschiedener Größen darstellen. Eine gleich große Vase zusammen mit zwei kleineren mit plastischen Drachen befanden sich in der Sammlung Bondi und danach in der Sammlung Syz. Diese drei Vasen sind in der Smithsonian Institution in Washington ausgestellt. Eine Fotografie aus dem Nachlass E. W. Brauns (Germanisches Nationalmuseum Nürnberg Fasc. Nr. 289) zeigt die ehemals komplette Garnitur der Sammlung Dr. Hans Syz, Westport, Conn. (Sturm-Bednarczyk, 1994) Du Paquier erzeugte mindestens vier Garnituren von kleinen Vasen, von denen wir neun kennen. Nach dem Vorbild chinesischer Porzellane windet sich ein Drachen um den Hals dieser Vasen, Dieses Exemplar zeichnet sich wie ein zweites im Metropolitan Museum of Art, New York (Inv.-Nr. 1995.268.275) durch plastische Akanthusblätter aus, die rund um die Vase garniert wurden. (MC, Melinda and Paul Sullivan Foundation for Decorative Arts)