Title

Vizefeldwebel Willy Hummitzsch wird in Pont Rouge schwer verwundet

Staff sergeant Willy Hummitzsch is wounded near Pont Rouge

Description

    • (1) Foto der Rekruten-Riege des Turnvereins zu Frankenberg 1913 (2) Foto des 15. Infanterie-Regiments Nr. 181, 7. Kompanie (Willy Hummitzsch ist der 1. von links, stehend) (3) Foto von Willy Hummitzsch in Uniform (4) Foto von Willy Hummitzsch in St. André 1915 (5) Führungszeugnis (6) Zivilversorgungsschein (7) Soldbuch (8) Schutzhülle für Militär-Unterlagen aus Leder (9) Militärpass (10) Überweisungsnationale (11) Militärpass (12) Schreiben des Bezirks-Kommando Flöha (13) Auszüge aus der Kriegsstammrolle (14) Kapitulations-Verhandlung, 21.12.1916
    • Ernst Arthur Willy Hummitzsch war das jüngste von fünf Kindern. Sein Vater Ernst Louis Hummitzsch war Packer. Er selbst arbeitete als Handlungsgehilfe. Im Oktober 1913 trat er für zwei Jahre seinen Militärdienst bei der 7. Kompanie des 15. Infanterie Regiment Nr. 181 an. Dort wurde er Mitglied der Rekruten-Riege des Turnvereins zu Frankenberg. Als der Krieg ausbrach, wurde der Gefreite Willy Hummitzsch mit seinem Regiment an die Westfront nach Frankreich verlegt. Dort kämpfte er u.a. in St. André und Pont Rouge. Während der Gefechte bei Pont Rouge wurde er von einer Kugel in den Rücken getroffen. Zunächst kam er in das Feldlazarett in Quesnoy. Im Januar 1916 wurde er in das Reserve-Lazarett in Münster verlegt und blieb dort über zwei Monate. Danach kam er in ein Lazarett in seinem Heimatort in Frankenberg, wo er noch bis zum Sommer 1916 verpflegt wurde. Letztlich konnten die Ärzte die Kugel in seinem Rücken nicht entnehmen und so blieb sie bis zu seinem Tod im Körper. Aufgrund dieser Verletzung konnte er auch nach seiner Entlassung nicht mehr an die Front zurückkehren und wurde stattdessen in das 1. Ersatz-Bataillon des Infanterie Regiments 181 als Schreiber eingesetzt. 1919 wurde er zum Vizefeldwebel befördert und wurde mit zahlreichen Orden und Medaillen ausgezeichnet. Über seine Erlebnisse an der Front hat er nie viel geredet. Nach dem Krieg wurde Williy Hummitzsch Beamter und lebte in Chemnitz und Berlin. Er starb 1979 in Frankenberg.

People

Properties

Time

  • Date:

    • 1919-10-31
    • 1913-10-14
  • Temporal:

    • 2014-01-31 15:02:32 UTC
  • Place/Time:

    • Western Front

Provenance

  • Source:

    • User contributed content
  • Identifier:

    • 12884
  • Institution:

  • Provider:

  • Providing country:

  • First published in Europeana:

    • 2014-11-04
  • Last updated in Europeana:

    • 2016-07-27

Copyright

  • Rights:

    • http://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/

References and relations

Location

  • Location:

    • Gefechte bei Pont Rouge, Feldlazarett in Quesnoy
    • #50.24728169999999,3.636929900000041
  • Place/Time:

    • Western Front
Longitude: "3.63693"
Latitude: "50.24728"

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