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Wir Burgermeistere und Rath dieser des Heil. Reichs freyen Stadt Franckfurt am Mayn, fügen hiermit Jedermänniglich zu wissen, was gestalten uns einige Zeit hero äusserst mißfällig vorgekommen und auf Löbl. Land-Ambt und Acker-Gericht mehrmahls klagbahr angebracht worden, daß die in hiesiger Stadt-Reformation Part. 9. Tit. 9. von Cathedra Petri an, biß auf Jacobs- und respectivè Galli-Tag gesetzte Heeg-Zeit der Jagden, absonderlich von denen Gärtnern zu Franckfurt und Sachsenhausen nicht beobachtet, und dadurch die Früchte in Feldern und Weinbergen ohnverantwortlich verdorben, die Jagden ruiniret, auch der Feld-Hüner- und Vögel-Fang unzeitig getrieben würden, sondern auch besonders die Unterthanen auf denen Dorffschafften, wie auch Unter-Officiers und Soldaten des Jagens zur höchsten Ungebühr sich unterfiengen, ...: Daß wir diesemnach um solchen eingerissenen Unfug gründlich zu steuren und abzuhelffen nachfolgende wohlbedächtliche Verordnung dato abgefasset haben: Es soll nemlich ...: Conclusum in Senatu, Dienstags den 12. Martii 1737

Shelfmark: Universitätsbibliothek Heidelberg, I 3554 A Folio RES::4